Pablo GonzálesDirigent
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Gerhard OppitzKlavier
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Frédéric Chopin, Konzert Nr. 1 e-Moll für Klavier und Orchester, op. 11
Jean Sibelius,Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 43 Werke von zwei wichtigen Repräsentanten nationaler europäischer Musikkulturen eröffnen die Konzertsaison 2010/11. Frédéric Chopin hat die meisten seiner bahnbrechenden Klavierwerke im französischen Exil geschrieben, blieb indes zeitlebens ein glühender polnischer Patriot. Davon künden die zahlreichen Stilisierungen seiner heimatlichen Folklore wie auch Bezugnahmen auf polnische Literatur. Die beiden Klavierkonzerte Chopins entstanden dagegen noch vor 1830 in Polen; sie repräsentierten - als einzige im Konzertrepertoire verbliebene Exemplare - den zeitgenössischen Typus des romantischen Virtuosenkonzertes.
Jean Sibelius konnte im Gegensatz zu Chopin auf einer bereits existierenden nationalen Musikkultur aufbauen; sie war in dem staatlich noch nicht unabhängigen Finnland von dem 1809 in Hamburg geborenen Fredrik Pacius, einem Schüler Louis Spohrs, begründet worden. Sibelius war es vorbehalten, dieser finnischen Musikkultur Weltgeltung zu verschaffen. Seine 2. Symphonie spiegelt den siegreichen Kampf um nationale Unabhängigkeit.
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