Dan EttingerDirigent
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Robert FrankVioline
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Ludwig van Beethoven, Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel Egmont, op. 84
Max Bruch,Konzert Nr. 1 g-Moll für Violine und Orchester, op. 26
Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55, Eroica Berühmte Werke deutscher musikalischer Tradition formen das Programm dieses Konzertes. Ludwig van Beethovens Ouvertüre zu Goethes frühem Trauerspiel
Egmont wurde rasch als Vorbild aller Tragödien-Ouvertüren verstanden; noch Johannes Brahms und sogar Max Reger haben sich für ähnliche eigene Kompositionen an diesem Werk orientiert. Die Ouvertüre ist Teil einer umfangreichen Schauspielmusik. Die Thematik des Dramas, der niederländische Freiheitskampf gegen die spanische Besatzung im 16. Jahrhundert, inspirierte den mit der französischen Revolution sympathisierenden Komponisten zu Musik von bestürzender Wirkung.
Max Bruch Freund und Korrespondenzpartner von Johannes Brahms, schuf in seinem langen Leben ein umfangreiches Gesamtwerk, in dem nahezu alle musikalischen Gattungen vertreten sind. Im Repertoire gehalten hat sich davon nur das erste seiner drei Violinkonzerte, dessen überaus glückliche Erfindung noch heute von ähnlich unverbrauchter Frische ist, wie das große Violinkonzert Mendelssohns.
Mit der 3. Symphonie Beethovens, der
Eroica, beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte symphonischen Komponierens: Noch nie hatte ein Komponist ein Orchesterwerk solchen Ausmaßes und technischen wie ästhetischen Anspruchs zu schreiben gewagt, und damit auch seine Zuhörerschaft derartig gefordert. Ursprünglich als Huldigung an Napoleon Bonaparte entworfen, wurde sie zum tönenden Symbol revolutionärer Ideale, an denen Beethoven auch in der Restaurationszeit festhielt.
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